Münchener Food Blogger in der Kustermann Kochschule


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5 Blogger - 5 Gänge

Kustermann ist wahrscheinlich einer der schönsten Orte, die man als Küchenliebhaber besuchen kann; es ist eine Etappe, die unsere italienischen Freunde nie auslassen, wenn sie nach München kommen. Sie gehen auch selten mit leeren Händen raus.

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Vor der Geburt von Otto war Kustermann jahrelang mein ideales Ausflugsziel an einem Samstag Vormittag, sowohl um neue Trends zu sehen als auch um große Klassiker wiederzufinden, was oft kein leichtes Unterfangen ist.

Ich konnte also unmöglich nein zu dieser Zusammenarbeit sagen. Obwohl ich eigentlich eher widerwillig bei solchen Sachen bin, war es unmöglich zu widerstehen. Und außerdem ist Kustermann auf seine Art auch eine "0-Kilometer-Wirklichkeit", ein lokales Ding, ein sehr großes lokales Ding.

Das erste "Kustermann München Connection" Treffen war also zu Weihnachten. Ein fantastisches 5 Gänge Menü, das von 5 Bayerischen Bloggern zusammengestellt wurde. Naja, fast alle bayerisch. Claudia von Dinner um Acht, Dorothée von Bushcooks Kitchen, Petra von Der Mut Anderer, Martin von Café Schönleben und ich.

  1. Aperitivo - Hot buttered spiced Rum / Hot Ginger Toddy von Claudia
  2. Vorspeise - Graved Lachsforelle mit Zitronen-Vodkabeize, Senfsoße mit Dill und Kartoffelplätzchen von Petra
  3. Zwischengang - Winterpostelein/Asiasalat mit Ziegenfeta-/Ziegenfrischkäse-Pralinen, Alfaalfasprossen und Rosinen von mir
  4. Hauptgang - Rehrücken mit Apfel-Rosmarin-Püree und Chicoree von Dorothée
  5. Dessert - Tonkabohnentörtchen mit Schokoglace und Thymian-Kirsch-Blaubeeren  von Martin

Man muss wirklich sehr viel Gelassenheit haben.

Mittlerweile ist es zu einer Obsession geworden, und nicht nur für mich.

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Ich spreche vom Fleischverkäufer. Mittlerweile ist er als der bekannt, der allen seine Barbecue-Sauce verkaufen will. Seine Barbecue-Sauce, die in den USA angeblich den Preis für die beste Barbecue-Sauce der Welt gewonnen hat. Als Alternative bietet er auch gerne den Senf an, der vom besten Senfhersteller der Welt gemacht wird. Man muss wirklich sehr viel Gelassenheit haben.
Alle kenne ihn, und wenn er nicht so qualitativ hochwertiges Fleisch verkaufen würde, würden ihn alle meiden. Wenn man am Stand ansteht, kann es sein, dass man die Geschichte 3 Mal in 5 Minuten zu hören bekommt. Manchmal wird es fast unerträglich und steht vor allem auch in extremen Kontrast zu den anderen Verkäufern, die kaum mehr als ein "Grüß Gott, Sie wüschen?" hervorbringen...

Themawechsel, reden wir von den wunderschönen Fotos, die ich gepostet habe

Foto 1: Süßkartoffeln - superbio Version

Foto 2: Schmutzige Gelbe Rüben

Das sind die Schönheiten, die ich jede Woche auf dem Bauernmarkt finde. Nach manchen Entdeckungen fühle ich mich fast selber wie ein Bauer... ja, es ist fast so, als ob ich selbst geerntet hätte. Sie sind nicht perfekt, sie sind noch nicht gewaschen, geputzt, aussortiert, sie sind einfach so für mich da, wie die Natur sie geschaffen hat. Schauererregende, dreckige, krumm gewachsene Wunderdinge.

Auf dem Bauernmarkt gibt es keine Diskriminierung, alles was geerntet wird, wird verkauft, schön oder hässlich ist egal, das was zählt, ist die Qualität, die unter der Schale steckt.

L'uva del Contadino


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Cucina Uncool

Ich koche wirklich uncool. Auch deshalb habe ich seit ungefähr eine Monat kein Rezept mehr gepostet. 

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Der Sommer sollte eigentlich ein Paradies für mich sein, endlich sind meine geliebten Tomaten reif, endlich auch die lang ersehnten Auberginen, Zucchini in allen Farben... Aber was mache ich? Ich koche uncool.
Jeden zweiten Abend gibt es Ratatouille, abwechselnd mit Paprikagemüse, ich fühle mich schlecht, wenn ich diese Rezepte poste. Alle wissen, wie man Paprikagemüse zubereitet, nicht alle machen es gut, aber das ist wieder ein andere Geschichte. 

Noch ein absolut uncooles Rezept ist selbstgemachte Tomatensauce. Auf dem Bauernmarkt gibt es momentan oft Tomaten im Angebot, 1 EUR das Kilo, sie sind superreif, zu reif. So reif, dass sie schon Sauce sind, wenn man daheim ankommt. Also gibt es heute Abend Pasta mit Tomatensauce, natürlich mit Liebe gemacht, mit Gewürzen, durch gedreht, sehr schmackhaft aber eben auch sehr uncool.

Das Uncoolste, was ich gekocht habe, ich traue es mich kaum zu schreiben, obwohl ich gleichzeitig begeistert bin, ist Omelette mit Spaghetti. Es gibt nichts uncooleres als dieses Rezept. Auch wenn es dann letzendlich sehr lecker war, der Ei-Geschmack, der perfekt mit den Nudeln harmoniert (eine Art frittierte Carbonara), schön angebraten mit einer guten Kruste, mit etwas Pfeffer, schön heiß oder am nächsten Tag soger kalt... wirklich uncool aber einfach hervorragend.

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