Samstag, 21. Juni 2014

Die verbotene Sauce (aka Chimichurri)

Jetzt ist sie im Kühlschrank, in einem luftdichten verschlossenen Behälter, seit mindestens einer Woche. Mindestens ein Mal am Tag mache ich den Behälter auf und rieche daran...immer noch köstlich. Aber es ist die "verbotene Sauce", die, die ich nicht essen darf, weil Kathrin sagt, dass man mir danach für 3 Tage nicht nahe kommen kann. 

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Knoblauch, Zwiebel, Paprika und Petersilie, sehr viel Petersilie. Das ist meine Version von Chimichurri, die berühmte argentinische Sauce, die man zu gegrilltem Fleisch serviert.

Die verbotene Sauce (aka Chimichurri)

1 Bund Petersilie
1/4 Zwiebel
1/4 rote Paprika
1 Knoblauchzehe
1 EL weißer Essig
4 EL Olivenöl
Salz 

alternativ auch mit Oregano, Thymian, Lorbeerblätter, ich mag es aber lieber ohne.

Petersilie waschen, trocknen und mit Zwiebel, Knoblauch und Paprika fein hacken. 

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit Essig und Olivenöl gut verrühren. Dann in einen Glasbehäter geben und soviel Olivenöl zugeben, bis sie ganz bedeckt ist. Behälter gut verschließen und eine Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen. Nach Geschmack salzen. Sie hält sich für 10 Tage im Kühlschrank und wird von Tag zu Tag besser :-)

Samstag, 05. November 2011

Kürbis-Petersilienwurzel-Gemüse

(Kathrins Rezept)
Bei uns ind er Familie sind die Rollen anders verteilt als so oft. Zava ist für Einkaufen und Kochen verantwortlich, ich mache die administrativen Dinge. Abends koche ich eigentlich nie, da Zava sich gerne in der Küche entspannt, wenn er von der Arbeit heim kommt. Er schaltet sein italienisches Radio an und fängt an zu schneiden, braten, backen. Ich liege währenddessen meistens auf der Couch und entspanne bei den Geräuschen aus der Küche. Manchmal möchte ich Zava helfen, aber scheinbar gehe ich ihm eher im Weg um, den er schmeißt mich regelmäßig raus :)

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Wenn ich doch mal koche, dann folge ich immer einem Rezept, da ich nicht Zavas Intuition habe. Das klappt immer sehr gut, so gut, dass ich sogar Zava bei unserer Perfekt-Dinner-Runde geschlagen habe. Unglaublich aber wahr, und Zava knabbert noch heute an der Niederlage... :)

Eine Beilage, die ich beim Perfekten Dinner gekocht habe, ist auf besondere Begeisterung bei den Gästen gestoßen: Kürbis-Petersilienwurzel-Gemüse

Es geht einfach und schnell und schmeckt wirklich ausgezeichnet. Die Petersilienwurzel entfaltet beim anbraten in der Butter einen leicht süßlichen Geschmack und harmoniert sehr gut mit dem Kürbis. Die Beilage passt zu vielen Herbstgerichten und sieht schön aus, der orangene Kürbis und die weiße Petersilienwurzel bringen ein bisschen Farbe auf den Teller.

Hier das Rezept, das ich in der Zeitschrift essen&trinken gefunden habe


Für 4 Personen

500 g Kürbis (ich nehme Hokkaido, den muss man nicht schälen)
250 g Petersilienwurzel
1 Schalotte
2 EL Öl
1 EL Butter
Salz, Pfeffer
1/2 Bund Marojan (Thymian)

Den Kürbis halbieren, das weiche Innere mit den Kernen auskratzen. Petersilienwurzel schälen (mit einem Kartoffelschäler). Beide in ca 1 cm große Würfel schneiden. Schalotte würfeln.

Öl und Butter in eine Pfanne geben und erhitzen, Petersilienwurzel zugeben und ca 5 Minuten braten, dann Kürbis und Schalotte zugeben und nochmal alles ca 8-10 Minuten braten lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Frischesn Majoran zugeben und vermischen.

Donnerstag, 10. März 2011

Petersiliensauce zum Osteressen

Diese Petersiliensauce macht meine Mutter typischerweise an Feiertagen. Normalerweise isst man sie zu Suppenfleisch/Tafelspitz, sowohl Rind als auch Huhn. Das große Problem dieser Sauce ist, dass sie es oft nicht bis auf den Tisch schafft, weil alle sie schon vorher aufgegessen haben, und zwar als dicke Schicht auf Weißbrot.

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1 Bund Petersilie
1 TL Kapern
1 kleines Stück trockenes Weißbrot
1 hartes Ei
½ Knoblauchzehe (kann man auch weglassen)
½ Tasse Weißweinessig
Salz

Zubereitungszeit: 20 Minuten

Die Petersilie gut waschen und abtrocknen. Die Blätter vom Stängel entfernen. Die Stängel können für das Suppenfleisch aufgehoben werden.
Inzwischen das Ei kochen und das Weißbrot in Weißweinessig einweichen lassen.
Ei schälen und abkühlen lassen.
Die Petersilie mit den Kapern, dem Knoblauch und dem ausgedrückten Weißbrot in den Mixer geben und kurz pürieren. Dann das Ei zugeben und nochmal mixen.
Wenn ihr eine grobe Sauce mögt, dann ist sie jetzt fertig. Andernfalls nochmal alles solange mixen, bis eine homogene und schaumige Creme entsteht.
Zum Schluss mit Salz abschmecken.

Die Sauce eignet sich als Vorspeise als Brotaufstrich oder, wie oben beschrieben, zusammen mit dem Tafelspitz.