Donnerstag, 27. Oktober 2011

Der Bayerisches Forellenkaviar

Das Gold der Bayern? Bier? Neeeeein, Forellenkaviar.... unbedingt Forellenkaviar, der müsste das bayerische Gold sein :). Leider ist dem nicht so.

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Bayerisches Forellenkaviar hat eine goldene Farbe, einen feinen Geschmack, er ist delikat unter jedem Aspekt, nicht aufdringlich, du spürst ihn auf dem Gaumen und ein paar Sekunden später ist er schon wieder verschwunden. Diese Beschreibung würde auch zu einem bayerischen Bier passen, oder zu einem ausgezeichneten Frankenwein.

Ich finde den Kaviar jedenfalls perfekt, obwohl ich eigentlich kein Kaviarliebhaber bin. Vor allem schmeckt er mir wegen seines sanften Geschmacks, ich hasse nämlich Fischgeschmack der stundenlang im Mund bleibt.

Das Rezept habe ich von meinem Forellen- und Saiblings-Verkäufer vom Fischstand, der immer etwas finster und wenig gesprächig ist, aber andererseits sehr nett und genau ist wenn er erklärt, wie man den Fisch kochen soll.

Bayerischer Kaviar

für 100g Forelleneier (ein kleines Schüsselchen)
4,5g Salz (ein gehäufter Teelöffel)
1,5g Zucker (eine Löffelspitze)
1 EL Zitronensaft (oder auch weniger ganz nach Geschmack)

Jedes Rezept hat seine lästigen uns seinen lustigen Teil (für die meisten Leute ist das Kochen lästig und das Essen lustig). Die wirklich sehr lästige Sache bei diesem Rezept ist, wenn man die Eier von ihrem Eiersack trennen muss. Die Eier wollen nämlich partout nicht aus ihrem geliebten Säckchen raus, das sehr dünn und schleimig ist. Es ist eine Arbeit, bei der es viel Geduld und Liebe braucht :) .

Wenn die Eier endlich aus dem Sack raus sind (ihr könnt sie kurz unter fließendem Wasser abspülen, muss aber nicht sein), gebt ihr sie in eine Schüssel und fügt Salz, Zucker und Zitronensaft dazu. Dann eine Klarsichtfolie über die Schüssel geben und mindestens 5 Stunden, noch besser über Nacht, im Kühlschrank ziehen lassen. Ihr könnt euren geliebten Kaviar dann am nächsten Tag zum Frühstück essen. Er hält sich im Kühlschrank aber auch bis zu einer Woche.

Man kann den Kaviar in verschiedensten Rezepten verwenden, mir schmeckt er aber am besten auf einem getoasteten Brot mit Butter und einem Spritzer Zitrone. Als Alternative zur Butter könnt ihr auch Ziegenfrischkäse verwenden und alles mit einem kleine Zweig Thymian oder frischem Basilikum garnieren.

(Anm. d. Red: sehr gut passt ein Löffelchen Kaviar auch zu einer Kartoffelsuppe)

Montag, 02. Mai 2011

Ravioli mit geräucherter Forelle und Ziegenfeta

Wenn ich diese Ravioli mache, erträgt Kathrin auch mein Chaos, was ich nachmittags in der Küche hinterlasse. 
Es ist ein sehr einfaches Rezept, das sich von einem anderen Rezept auf der Grundlage von geräuchertem Lachs und und griechischem Feta ableitet.
Da ich schon seit einiger Zeit keinen geräucherten Lachs mehr kaufe, benutze ich jetzt immer geräucherte Forelle, eine optimale Alternative.
Und als Alternative zum griechischen Feta kaufe ich auf dem Bauernmarkt einen sehr leckeren Ziegenkäse, der dem Feta in nichts nachsteht.

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Für 3-4 Personen

Füllung
150 g geräucherte Forelle
200 g Frischkäse oder Ziegenfeta
4 Löffel Kresse

Für die Sauce
200 g Butter
4 Löffel Kresse
gemahlener Pfeffer

Zubereitungszeit: 40 Minuten

In einer kleinen Schüssel die Räucherforelle mit einer Gabel zerkleinern, den Käse und die Kresse dazu geben un alles gut vermischen.

Den Nudelteig aus dem Kühlschrank nehmen und ein kleines Stück abschneiden. Mit der Pastamaschine den zu einem Teig zu einem Streifen (ca 40 cm lang und 10 cm breit, 1mm dick) ziehen.
Ein Brett mit Mehl bestreuen und den Teigstreifen darauf ausbreiten. Dann die Füllung darauf verteilen (siehe Foto), den Teig um die Füllung leicht mit einem Pinsel befeuchten, den Teig umschlagen und kleine Taschen formen. Die Ravioli sollten ca 6x6 cm gross sein.
Wenn ihr keinen Pastarädchen habt, könnt ihr ein Messer zum Nudelschneiden verwenden. Die Ränder der Ravioli festdrücken. Es scheint alles viel schwieriger als es ist!

Man braucht ungefähr 7 Ravioli pro Person (ausser Konsti ist zum Essen da), es kommt natürlich auch auf die Größe der Ravioli an.

Für die Sauce die Butter in einem kleinen Topf schmelzen, dann die Kresse zugeben. Die Ravioli in ausreichend Salzwasser 2-3 Minuten kochen lassen.
Mit eine Schaumlöffel die Ravioli aus dem Wasser nehmen und auf einem grossen Teller anrichten.
Die Ravioli müssen Platz haben!
Die Buttersauce darüber geben und mit frischer Kresse garnieren.
Warm servieren und eventuell mit frisch gemahlenem Pfeffer nachwürzen.