Käse-Honig-Thymian Minisemmeln
Seit 4 Wochen versuche ich ein gutes Brot zu backen. Ich habe es noch nicht geschafft, ich habe noch nicht das richtige Rezept gefunden, dass mich voll uns ganz zufrieden stellt. Vor 2 Wochen habe ich diese wunderschönen Semmeln gemacht, wunderschön zum Anschauen aber etwas weniger schön zum Essen. Ok, sie waren nicht dramatisch schlecht, einge waren mit Kümmel gewürzt, einige mit wilden Fenchelsamen, einige ganz pur, alle natürlich ohne Salz. Dieses "ohne Salz", wie mein geliebtes pane toscano, überzeugt mich allerdings noch nicht wirklich- Ich habe das Gefühl, dass doch ein bisschen Salz im Brot ist. Sehr wenig, aber eben doch.
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Die Semmeln habe ich nach dem Rezept meiner Freundin Clelia gemacht, die Idee Käse, Honig Thymian hingegen habe ich beim Restaurant M Belleville abgeschaut. Es ist mein Lieblingsrestaurant in Schwabing.
Für ca 15 Semmeln:
350g Sauerteig
350g Mehl "450"
1 Kaffetasse Olio Extra Vergine di Oliva
1 TL Salz (oder auch nicht)
1 TL Zucker
200 ml Wasser
Sauerteig mit etwas lauwarmen Wasser auflösen, dann Mehl, Wasser (nach und nach zugeben), Öl, Zucker und Salz zugeben. Ca 15 Minuten kneten. Eine Stunde gehen lassen, dann die Semmeln formen und noch mal 3 Stunden gehen lassen. Semmeln mit Olivenöl bestreichen. Bei 220° (keine Umluft) ca 25 Minuten backen, aber jeder Ofen ist anders, die Zeiten können leicht variieren.
Aus dem Ofen holen und 5 Minuten abkühlen lassen. Halbieren, mit frischen Ziegenkäse bestreichen, etwas Blütenhonig darüber geben und mit Thymian verzieren.
Lasst sie nicht zu lange stehen denn lauwarm schmecken sie am besten.
Ziegenkäse-Kürbis-Pizza vom Café Clara
Der Bauernmarkt ist sicher nicht das größte große Business meines Viertels, richtig Umsatz machen hier in Schwabing die Friseure, Cafes, Bars und Restaurants. Jetzt könnte man denken, dass alles Leute, die hier leben, Pummelchen mit perfekten Frisuren sind, aber das stimmt nicht. Es sind alles normale Leute mit normalen Frisuren.
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Meine zwei Lieblingsrestaurants hier sind das Belleville und Le Cezanne, beides französische Restaurants. Ich liebe sie. Kathrin und ich gehen nicht sehr oft auswärts esses, vielleicht 1-2 Mal im Monat, aber wenn wir essen gehen, dann wollen wir gut essen ohne auf den Preis zu schauen. Wir essen das, was uns gefällt, ohne Einschränkung, und wir gehen glücklich und mit ein bisschen weniger Geld in der Tasche nach Hause. Dafür aber mit neue Ideen und Geschmackserlebnissen. Und der kleine Otto? Der begleitet uns und schläft meist friedlich im Duft und den Geräuschen des Restaurants.
Ziegenkäse-Kürbis-Pizza
Ziegenkäse aus dem Wok
Dieses Rezept habe ich natürlich direkt vom Besitzer des Hallertauer Ziegenhof gekommen, der wie oben beschrieben selbst am Herd stand und gekocht hat.
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Die Zutaten sind einfach und relativ wenige: Gemüse, viel Gemüse, Zucchini, Paprika, Tomaten, Auberginen und in Öl eingelegter Feta. Den gibt es eigentlich immer am Käsestand, am besten nimmt man ihn schon in Scheiben geschnitten.
Für 3-4 Personen
2 Zucchini
1 Paprika
2 Tomaten
1 Zwiebel
( und eventuell noch anders Gemüse, das ihr im Kühlschrank habt )
100g Feta (in Öl und in Scheiben)
Salz, Pfeffer
8 Baguettescheiben, ca 3-4 cm dick
Zubereitungszeit: 15 Minuten
Alles Gemüse in kleine Würfel schneiden (falls ihr Auberginen benutzt, bestreut ihr die Stücke mit Salz und lasst sie 20 Minuten in einem Sieb ziehen, damit der Bitterstoff entzogen wird).
Das Öl vom feta in einen Wok geben (wenn ihr keinen habt, dann in eine Pfanne) und erhitzen, dann nach und nach alles Gemüse dazugeben und 7-8 Minuten scharf anbraten, mit Pfeffer und Salz nach Geschmack würzen und nochmals eine Minute braten. Dann das Gemüse aus dem Wok nehmen und schon auf den Baguettscheiben verteilen.
Dann die Fetascheiben in den Wok geben (eine Scheibe pro Baguette) und 1 Minute braten. Sie dürfen nicht schmelzen sondern nur schön weich werden. Aus dem Wok nehmen, auf das Gemüsebaguette legen und noch warm servieren. Fantastisch!
Rote-Beete-Pesto alla Clelia
Viele meiner Freunde beziehen ihr Gemüse über G.A.S. (Gruppo di Acquisto Solidale), eine Organisation, die gut aufgestellt ist und den Kontakt zwischen Biobauern und dem Verbraucher herstellen. Das Konzept entspricht in etwa der Ökokiste in Deutschland, das saisonale Gemüse wird dem Verbraucher direkt ins Haus geliefert. Ökologisch, lokal, günstig.
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Alles gute Aspekte, aber es gibt leider einen Nachteil, und zwar die Monotonie. Monate, in denen man immer die gleichen Gemüsesorten bekommt, vor allem natürlich im Winter, wo nicht so viel Gemüse wächst.
Hier zerbricht der Mythos von Bella Italia, der besagt, dass es sowohl im Winter wir auch im Sommer immer alles frisch und im Überfluss gibt. Währen den 3 Wintermonaten liegen in der grünen Kisten die schon bekannten Karden, die nicht von allen geliebten Rote Beete und die verschiedensten Kohlarten, wie bei uns in Deutschland.
Für 3 Personen
Zubereitungszeit: 20 Minuten + Kochzeit der Pasta
Heute habe ich
- Äpfel
- Artischocken
- Auberginen
- Bärlauch
- Basilikum
- Birnen
- Blaubeeren
- Butter
- Camembert
- Dinkel-mehl
- Eier
- Emmentaler
- Forelle
- Forelleneier
- Frischkäse
- Honig
- Ingwer
- Karden
- Kartoffeln
- Kürbis
- Lamm
- Lauch
- Löwenzahn
- Mehl
- Paprika
- Pecorino
- Petersilie
- Petersilienwurzel
- Quitten
- Radieschen
- Rhabarber
- Rinderhack
- Rinderlende
- Rote-beete
- Salbei
- Schafheublumenkäse
- Schwarzkohl
- Spargel
- Speck
- Stangensellerie
- Steinpilze
- Tomaten
- Weichkäse
- Würste
- Ziegenfeta
- Ziegenkäse
- Zucchini
